Fair feels good

"Eine Teeniefreizeit ist wie ein Überraschungsei: Man weiß nie, was als nächstes passiert."

20 Jungen und Mädchen haben sich trotzdem nicht abschrecken lassen und sich zusammen mit vier Betreuern vom 7.-16. August auf die weite Reise nach Hirschhagen (Hessisch Lichtenau) begeben, um dort sich und die Welt ein bißchen besser kennen zu lernen. Unter dem Motto "Fair feels good" haben sie viele verschiedene Fragen gestellt und Antworten gefunden: Wie unterscheidet sich Ernährung bei uns von Menschen in Afrika? Welchen Weg legt eine Jeanshose zurück, bevor sie in den Laden kommt? Und was ist fairer Handel? Zwischendurch wurde bei verschiedenen Rollenspielen so manche kriminalitische Hochleistung gefordert, zum Beispiel, wenn es darum ging, gleich mehrere Werwölfe in einer Dorfgemeinschaft zu entlarven oder einem Mörder das Handwerk zu legen. Beim gestalten von Bilderrahmen und beim Batiken ging es künstlerisch zu, aber auch der Sport kam natürlich nicht zu kurz: ob Fußball oder Volleyball, sogar mit der selbst erfundenen Sportart "Dackelkicken" hatten alle viel Spaß. Ein Höhepunkt war eine Kanutour auf der Weser. Den ganzen tag lang war die Gruppe in Dreier-Kanus unterwegs und paddelte über 25 Kilometer weit! Auf der Rückfahrt nach Hirschhagen war die Erschöpfung dann aber doch zu sehen: Alle sind im Bus eingeschlafen! Sonntag war nicht nur Ruhetag, sondern ein Tag ohne Uhren. Für manchen war es ohne Armbanduhr und Handy zwwar ungewohnt, aber trotzdem sehr entspannend, nicht immer unter Zeitdruck zu sein. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, war es eine sehr schöne Zeit, an die die meisten bestimmt noch lange zurückdenken.

(Louisa Manz)