III.
Prophetische Erneuerung der Gemeinde:
Gemeindeerneuerung bzw. die Entwicklung unserer Gemeinde ist zu erwarten, wo wir uns da auf der Basis des christlichen Glaubens zu Wort melden, wo Zeitgeist und Gewohnheit Verhaltensweisen und Wertvorstellungen hervorbringen, die dem Glauben widersprechen, gewollte Auseinandersetzung in prophetischer Ausrichtung der Gemeinde)...
III.1. Bewahrt werden soll auch in Zukunft:
- Die Mitarbeit an Verlautbarungen wie z.B. zum Thema „450 Jahre Reformation“ in Bad Kreuznach.
- Seit der Gründung der Johannes Kirchengemeinde gibt es einen Gemeindebrief, der die Menschen in der Gemeinde über das Gemeindeleben informiert und zu den jeweils aktuellen Angeboten einlädt. Der Gemeindebrief ist das wichtigste Organ unserer Öffentlichkeitsarbeit. Mit ihm pflegen wir die Kommunikation nach innen und nach außen. Die Öffentlichkeitsarbeit wird durch die Modernisierung des Gemeindebriefes und eine Internetpräsenz der Gemeinde aktualisiert
III.2. Seit der 1. Gemeindekonzeption sind dazu gekommen:
- Im Konversionsgelände der Gemeinde beteiligen wir uns an der Stadtteilentwicklung mit dem Ziel, neue Gemeindeglieder zu gewinnen. Dabei wirkt die Kirchengemeinde mit bei der Vernetzung mit der Initiative „Soziale Stadt“ (die Umgestaltung der Konversionsfolgen dauern länger als erwartet.)
- Die Zusammenarbeit der drei Kreuznacher Stadtgemeinden in Nachbarschaftsgruppen ist verstärkt worden.
- Zeitaktuelle Themen werden in der in dreimonatigem Abstand stattfindenden Reihe „Gespräche beim Wein“ aufgenommen.
III.3. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen:
- Empfang und Einladungen von Neuzugezogenen sollen zur Beheimatung am Wohnort und in der Kirchengemeinde helfen.
- Wir nehmen uns vor, auch zukünftig punktuell gesellschaftspolitisch relevante aktuelle Themen (auch außerhalb einer Themenreihe wie „Gespräch beim Wein“) aufzugreifen, wie z. B. das Problem der wachsenden Diskrepanz zwischen Arm und Reich in unserem Land.
Es gibt aber auch ein „Wächteramt“ nach innen in die Gemeinde hinein. Verstärkt wollen wir unsere Gemeindemitglieder auf ihre finanzielle Verantwortung für die Angebote in unserer Gemeinde ansprechen. Wo sie bisher in Zeiten ausreichender finanzieller Mittel eine sich immer ausweitende „Betreuungsarbeit“ ihrer Kirchengemeinde erwarten konnten und erwarteten, wird es in Zukunft nötig sein, durch stärkere finanzielle oder ehrenamtliche Beteiligung an der Existenzsicherung gemeindlicher Angebote mitzuwirken.
Wir müssen uns intensiver um die Ressourcenbeschaffung durch Fundraising, Sponsoring und Stiftungszuwächse kümmern.